Arabisches Kulturinstitut AKI e.v. (Kultur-Bildung-Beratung) 03068081472 info@aki-ev.de

Satzung

 

  • I Name, Sitz, Zweck und Geschäftsjahr des Vereins
  1. Der Verein führt den Namen- Arabisches Kulturinstitut (AKI) e.V) und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen werden.
  2. Er hat seinen Sitz in Berlin.

Es können später Zweigstellen errichtet werden.

  1. Zweck und Aufgaben des Vereins sind die Bereicherung des kulturellen Lebens in Berlin und Deutschland sowie die Unterstützung der Integration der in Berlin und Deutschland eingebürgerten und noch nicht eingebürgerten arabischstämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Diese Ziele sucht der Verein durch kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten auf den Gebieten der Jugend und Familie zu erreichen. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des Kulturaustausches zwischen arabischen und deutschen Künstlern und Schriftstellern.

 

Die vorgesehenen Maßnahmen sind:

 

– Organisation und Durchführung von arabischen und deutschen kulturellen

Veranstaltungen (z.B. Bilderausstellungen, Vorträge, Veröffentlichungen,

Lesungen, Seminare, Filmen, u.ä.)

– Organisation von kulturellen Treffen zwischen arabischen und deutschen Künstlern,

Wissenschaftlern und Schrifstellern (Kultur-, Meinungs-, und Erfahrungsaustausch),

– Deutscher Sprachunterricht für arabischstämmige Eltern und Erwachsene,

– Arabischer Unterricht für Kinder aus arabischstämmigern Familien,

– Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche,

– Zusammenarbeit mit den Familien, zuständigen Ämtern (Jugendamt, Schulamt,

Justiz, Polizei) und Beratungseinrichtungen in besoderen kulturellen

Integrationsproblemen (Meinungsaustausch, Teilnahme an Diskussionsrunden und

Seminaren, Übersetzung, Information u.ä.),

– Organisation von kulturellen Abenden und Festen

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der

Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mittel des

Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendugen aus Mitteln des Vereins.

  1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

  • 2 Mitgliedschaft

 

  1. Mitglieder können natürliche und Juristiche Personen des privaten und

öffentlichen Rechts sein, die ein Interesse an den Zwecken und Aufgaben des

Vereins haben. Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand

einzureichen, der über die Aufnahme entscheidet.

  1. Ehrenmitglieder, die sich um die Ziele des Vereins besonders verdient gemacht

haben, können von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes des

Vereins zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

  1. Die Mitgliedschaft erlischt:
    1. durch schriftliche Austrittserklärung beim Vorstand
    2. durch Tod
    3. durch Ausschluss

 

Der Ausschluss kann nur durch Beschluss des Vostandes bei groben Verstößen

gegen die Satzung oder gegen das Ansehen und Zwecke des Vereins erfolgen.

Gegen den Ausschluss kann binnen eines Monats Berufung bei der Hauptversammlung (§5) eingelegt werden.

 

  • 3 Mitgliedsbeiträge

Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines monatlichen Mitgliedbeitrages verpflichtet.

Über die Höhe des Mindestmitgliedsbeitrages entscheidet die Hauptversammlung.

Die Beiträge sind monatlich im vorausfällig. Die Mitglieder sind berechtigt, für größere Zeitabschnitte im Voraus zu zahlen. Der Vorstand kann im Einzelfall auf

Antrag eines Mitgliedes den Beitrag stunden, ermäßigen oder erlassen, wenn es

aus besonderen Gründen erforderlich erscheint.

 

  • 4 Finanzierung
  1. Durch Mitgliedsbeiträge
  2. Durch Beiträge aller, die an den Aktivitäten des Vereins teilnehmen.
  3. Durch Spenden
  4. Durch Unterstützung von Behörden und Institutionen.
  • 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Hauptversammlung
  2. Der vorstand
  • 6 Hauptversammlung
  1. Die Hauptversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Sie wird einmal

im Jahr vom Vorstand des Vereins unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich spätestens 3 Wochen vor dem festgesetzten Termin.

  1. Zu den Aufgaben der Hauptversammlung gehören:
  • Wahl des Vorstands
  • Abberufung einzelner Vorstandsmitglieder
  • Wahl von zwei Rechnungsprüfern
  • Entgegennahme von Jahres- und Kassenberichts des Vorstands, Des Prüfungsberichts der Rechnungsprüfer und Erteilung der Entlastung
  • Entgegennahme des Berichts des Beirats
  • Aufstellung des Haushaltsplans
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Festsetzung des Mindestmitgliedsbeitrags und die Mitgliedsabgabe
  • Beschlussfassung über sonstige Vorlagen des Vorstands
  • Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

 

  1. Bei der Wahl/Abberufung sowie der Entlastung des Vorstands haben die Mitglieder des Vorstands kein Stimmrecht.
  2. Jede ordnungsmäßige einberufene Hauptversammlung ist beschlussfähig.
  3. Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ein Beschluss über die Änderung der Satzung oder die Auflösung.
  4. Der Vorstand wird ermächtigt, solche Satzungsänderungen zu beschließen, die das Registergericht oder das Finanzamt für erforderlich halten.
  5. Jedes Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied der Hauptversammlung aufgrund einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen.
  6. Über die Beschlüsse der Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer der Versammlung zu unterzeichnen ist.

 

 

  • 7 Vorstand
  1. der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer.
  2. Der Vorstand des Vereins wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
  3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit in Anwesenheit von mindestens 3 Mitgliedern. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag, bei dessen Verhinderung die Stimme des Sitzungsvorsitzenden.
  4. Der Verein wird durch den Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Die Vertretung erfolgt in der Weise, dass jeweils 2 Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich zeichnen. Unter diesem muss sich jeweils der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder der Schatzmeister befinden.

 

 

  • 7 a Geschäftsführer
  1. Die Hauptversammlung kann durch Beschluß für einen bestimmten

Geschäftsbereich einen Geschäftsführer bestellen.

  1. Der Beschluß zur Bestellung des Geschäftsführers hat dieselben Anforderungen zu erfüllen wie ein Beschluß zur Bestellung eines Vorstandsmitgliedes. Die Bestellung ist jeder Zeit durch mehrheitlichen Beschluß (einfache Mehrheit) des Vorstandes oder der Hauptversammlung widerruflich.
  2. In dem Beschluß zur Bestellung des Geschäftsführers ist sein Geschäftsbereich zu bezeichnen. In seinem Geschäftsbereich vertritt der Geschäftsführer den Verein allein und ist zur Erfüllung der Aufgaben seines Geschäftsbereichs mit Wirkung für und gegen den Verein allein zeichnungsberechtigt.
  3. Der Geschäftsführer ist dem Vorstand und der Hauptversammlung rechenschaftspflichtig. Er ist auf Verlangen des Vorstandes oder der

Hauptversammlung jederzeit zur Auskunft über die Erfüllung der Aufgaben in

seinem Geschäftsbereich verpflichtet. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die in seinem Geschäftsbereich angesiedelten Einzelgeschäfte, ihren jeweiligen Sachstand und die Vorlage der im Rahmen des jeweiligen Geschäftes ihm überlassenen und von ihm angefertigten Urkunden und sonstigen Unterlagen.

  1. Soweit der Beschluss über die Bestellung des Geschäftsführers nichts anderes vorsieht, wird der Geschäftsführer für den Verein ehrenamtlich tätig und hat gegen den Verein keinen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen oder auf eine Vergütung. Jedoch kann der Vorstand mit dem Geschäftsführer aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Vorstandes einen Anstellungsvertrag sowie dessen Inhalt mit Wirkung für und gegen den Verein schließen.
  2. Im Falle der Bestellung eines Geschäftsführers durch Beschluss ist dieser durch den Vorstand zum Vereinsregister zur Eintragung anzumelden. Im Falle eines Widerrufs der Bestellung des Geschäftsführers ist der Vorstand verpflichtet, diesen unverzüglich dem Vereinsregister anzuzeigen und die Löschung der Eintragung des Geschäftsführers und seines Geschäftsbereiches zu beantragen.

 

  • 8 Beirat, Sonderausschüsse
  1. Der Verein bildet zur Erfüllung seiner Aufgaben einen Beirat.
  2. Der Beirat berät und unterstützt Vorstand und Verein in allen Fragen seiner Aktivitäten und Konzepte.
  3. Der Beirat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern. Die Berufung der Vorsitzenden erfolgt durch die Hauptversammlung. Die Berufung den Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand.
  4. Der Beirat wird auf die Dauer von 2 Jahren bestellt. Die Amtszeit richtet sich nach der Amtszeit des Vorstands. Wiederbestellung ist möglich.
  5. Der Vorstand ist berechtigt, Sonderausschüsse einzusetzen.

 

  • 9 Verwendung der Mittel bei Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins für steuergünstige Zwecke im Sinne von § 1 Ziff.3 zu verwenden. Über die Verwendung des Vermögens entscheidet der Vorstand. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

  • 10 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Der derzeitige Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.

 

 

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